(Stuttgart, 21.06.2020). Beginnend gegen Mitternacht haben mehrere Stunden lang dutzende gewalttätiger männlicher Jugendgruppen in der Stuttgarter Innenstadt vor allem auf dem Schloßplatz, der Königstraße, der Marienstraße und der Theodor-Heuss-Straße randaliert, Schaufenster eingeschlagen, Geschäfte geplündert und Polizisten mit Pflastersteinen und Flaschen beworfen. Mehrere Beamte wurden verletzt, Streifenwagen beschädigt. Laut Medienangaben geriet die Lage völlig außer Kontrolle.

Polizeikräfte aus ganz Baden-Württemberg wurden angefordert, um die Lage unter Kontrolle zu bekommen, was gegen 03.00 Uhr erfolgte. Über die Hintergründe der Straßenschlachten können Vermutungen angestellt werden, rund 500 Randalierer nahmen daran teil, mehrere wurden verhaftet (Info).

Fragen bleiben:

  1. Augenzeugen berichten von Plünderern mit Skimasken und Sturmhauben (ist das die aktuelle Partymode?).
  2. Es gab zahllose Anrufe bei der Polizei, die Einsatzkräfte zu Orten lockten, an denen nichts geschehen war (vorsätzliche Fehlalarme, s. z.B. StN: »Ein Mann hatte behauptet, er sei von einem Messerstecher angegriffen worden. Als die Polizei am vermeintlichen Tatort an der Ecke Büchsenstraße/Theodor-Heuss-Straße eintraf, stellte sich heraus, dass das nicht stimmte.«).
  3. Helfer vor Ort (Polizisten, Rettungssanitäter) sprechen von einem augenscheinlich geplanten Vorgehen der Täter und der Steuerung durch Agents provocateur.
  4. Aus vielen Gruppen heraus ist wiederholt der Ruf »Allāhu akbar« (Allah ist am größten) zu hören (Beispiel Marienstraße / Kreuzung Paulinenstraße).
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