Dijon (Département Côte-d’Or): Von Freitagnacht (12.06.2020) bis mindestens Dienstag (16.06.2020) kam es im als sozialer Brennpunkt bekannten Problemviertel »Les Grésilles« (GPS 47.3305320, 5.0643589) zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen tschetschenischen Staatsangehörigen und Anwohnern maghrebinischer (d.h. algerischer) Herkunft (algerische Drogendealer). An dem Bandenkrieg waren teils bis zu 200 mit Baseballschlägern, Brecheisen, Äxten und Schusswaffen ausgerüstete, schwarz gekleidete junge Männer beteiligt. Sie setzten Fahrzeuge und Mülltonnen in Brand, Barrikaden wurden errichtet und eine als Drogenmarkt vermutete Shisha-Bar (Black Pearl: Boulevard de la Trémouille/Place de la République, Dijon) in der Innenstadt von Dijon zerstört. Die Überwachungskameras im Viertel wurden zerschossen. Auch in der südwestlichen Gemeinde Chenôve (GPS 47.2910, 4.9894) wurden Autos angezündet. In der Nacht auf Dienstag kam es zum Angriff auf das Auto eines Fernsehteams.

Ein alkoholisierter Nordafrikaner, der sich mit seinem Pkw überschlug, als er in eine Gruppe von Tschetschenen rasen wollte, wurde lebensgefährlich verletzt, der Inhaber einer Pizzeria erlitt schwere Schussverletzungen. Insgesamt wurde mehr als ein Dutzend Personen verletzt (Quelle 1, Quelle 2).

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