In einem aktuellen Beitrag des »Geopolitical Intelligence Services« fragen die Wirtschaftswissenschaftler Philipp Sandner und Felix Bekemeier, inwieweit Kryptowährungen als Wertspeicher im Angesicht einer drohenden Hyperinflation taugen, die Folge der staatlichen Billionensummen sein dürfte, die momentan in den Geldkreislauf gepumpt werden.

Weiter heißt es: »Regierungen und Zentralbanken versuchen, den Schaden zu begrenzen, indem sie Hunderte von Milliarden Dollar in die Wirtschaft spritzen. Viele fragen sich also, ob ihr Geld sicher ist oder nicht. Um den Wert zu erhalten, bleiben bislang die alten Optionen bestehen: Immobilien, Gold und Bargeld. Aber einige erwägen auch neue Formen von Vermögenswerten, wie Kryptowährungen. Kann Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel dienen? Kann er als krisensichere Währung eingestuft werden? In der Theorie erfüllt Bitcoin alle Anforderungen, aber in der Praxis wird er oft nicht als solches betrachtet.

Hier geht es zum vollständigen Bericht (kostenpflichtiger Inhalt) und den möglichen Szenarien.

Aus »Prepper«-Sicht sei noch auf folgenden US-amerikanischen Artikel verwiesen:

Prepper haben sich traditionell auf Gold und Edelmetalle für den Fall einer Hyperinflation oder der Entwertung von Fiat-Währungen spezialisiert, aber mit dem Aufkommen von Bitcoin im Jahr 2009 begann sich das Gespräch zu entwickeln. Einige Prepper begannen zu denken, dass Bitcoin auch ein nützliches Werkzeug im »Fluchtrucksack« sein könnte. Doch was nützt ein Internet-Geld ohne das Internet, und ist das Ganze nicht ohnehin eine Schöpfung der US-Regierung? Es stellt sich heraus, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, Bitcoin zu nutzen, und diese Fragen – wie auch skeptische Gegenargumente – verdienen eine sorgfältige Untersuchung.

Internet-Geld ohne Internet

Die erste und offensichtlichste Reaktion auf Vorschläge, Bitcoin als Apokalypse-Überlebensgeld zu verwenden, ist die Frage nach dem Internet und der Elektrizität. Wenn Bitcoin es erfordert und der Jüngste Tag es zerstört oder anderweitig undurchführbar macht, stellt sich die Frage, wie zum Teufel Bitcoin in einem solchen Szenario für irgendjemanden von Nutzen sein kann.

Dies ist ein gültiger und offensichtlicher Punkt. Kein Strom bedeutet keine Bitcoin-Transaktionen und kein Bitcoin-Mining. Obwohl die Menschen kreative und gesendete Transaktionen erhalten haben, für die zunächst außer Batterien kein Internet, keine Mobilfunkdaten oder Elektrizität benötigt werden, hängt das System letztlich von einer Stromquelle und einer Netzverbindung ab, um langfristig zu funktionieren. Wenn es also um das komplette Black-Out-Szenario geht, das sich die Weltuntergangspropheten vorstellen, scheint Kryptographie tatsächlich ein weitgehend nutzloses Anhängsel zu sein.

Viele Prepper behaupten, dass Gold deshalb Bitcoin überlegen sei, und verweisen auf Situationen wie die, in der eine Frau in China mit ihrem Nachbarn im Obergeschoss in einem abgeriegelten Wohnkomplex Gold gegen Reis tauschen soll.

In Situationen, in denen ein gewisser Grad an Netzverbindung und Macht erhalten bleibt, könnte die Geschichte jedoch anders aussehen. Bitcoin wird bereits als ein Mittel angepriesen, mit dem die Abwertung von Währungen durch die Regierung und die Zerstörung von Volkswirtschaften verhindert werden soll. Selbst unter ungünstigen Umständen könnte der digitale Vermögenswert zumindest theoretisch überleben und diese Fähigkeit in einem gewissen Umfang beibehalten, je nach der örtlichen Gemeinschaft.

Mesh-Netzwerke und lokales Überleben von Bitcoin

In einer Situation, in der ein ISP ausfällt oder eine Katastrophe die Verbindung zu den Diensten unterbricht, auf die sich die meisten zur Übertragung von Bitcoin- und Kryptogeschäften verlassen, gibt es noch Alternativen. Dinge wie Mesh-Netzwerke und sogar Amateurfunkgeräte können dazu beitragen, dass Bitcoin in lokalisierten Gebieten, in denen die Infrastruktur ausfällt oder zusammenbricht, funktionsfähig bleibt. Unternehmen wie Gotenna haben zum Beispiel eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht, Bitcoin-Transaktionen über tragbare Antennen an nahe gelegene Knotenpunkte zu übertragen, selbst wenn es keinen Mobilfunk- oder Internetdienst gibt. Sobald der tx auf einen mit dem Internet verbundenen Knoten im Maschennetz trifft, kann die Transaktion aufgezeichnet werden.

Im Falle eines politischen und wirtschaftlichen Zusammenbruchs könnte sich lokales Fiat-Geld besser für Toilettenpapier oder Anzünder eignen, während der Handel mit Bitcoin – das vermutlich immer noch von der Außenwelt geschätzt und verwendet wird – weitergehen könnte.

Im Falle der Zerstörung, Abwertung, Verkrüppelung oder des sonstigen Zusammenbruchs der Infrastruktur durch einen soziopathischen Politiker oder eine höhere Gewalt könnten Netzwerke mit ausreichender Redundanz es ermöglichen, dass Bitcoin und der Handel mit Kryptomünzen weiterbestehen, während Pläne für das weitere Vorgehen geschmiedet werden. Doch selbst für so konzeptionell einfache Dinge wie das Radio würde eine totale Kriegsrechts-Dystopie das Überleben des Kryptos zweifelhaft machen, aber zu diesem Zeitpunkt müsste die Menschheit eine andere Währung bewahren, die wohl viel wertvoller ist: das Leben selbst.

Totaler Blackout

Zur Ehre der Skeptiker: Sollte die Situation eintreten, wenn all die erzwungenen medizinischen Behandlungen, die mit roter Flagge verhängten Waffengesetze und die Wut und der Ärger über den unmoralischen Drogenkrieg und den endlosen militärischen Konflikt endlich überkochen, könnte Bitcoin das letzte sein, was den Menschen in den Sinn kommt. Wenn Sie im Dunkeln Ihres Gebirgsbunkers versuchen, Ihre Familie zu ernähren und warm zu halten, wird die Überprüfung von Coinmarketcap wahrscheinlich keine Versuchung sein.

Bevor sich jedoch eine solche völlige Dystopie zeigt, ist Krypto eine Möglichkeit, friedlich für eine andere Geschichte zu kämpfen. Ein Weg, bei dem Freihandel und wirtschaftliche Souveränität immer mehr in den Vordergrund rücken, da die Fähigkeiten von Bitcoin von Menschen genutzt werden, die – entgegen der durchgespielten staatstragenden Propaganda – im Allgemeinen gut und friedenssüchtig sind und einfach nur in Ruhe gelassen werden wollen, um ihr Leben zu leben und ihr Glück in vollen Zügen zu verfolgen. Darüber hinaus stellt das solide Wirtschaftsmodell der Bitcoin ein Mittel dar, mit dem sich Werte besser erhalten und nutzen lassen, als es Fiat-Modelle und Regierungssysteme erlauben, so dass man sich schon jetzt besser auf unerwartete Katastrophen vorbereiten kann.

Was die angebliche Urheberschaft der NSA betrifft, so ist dies letztlich jedermanns Vermutung. Unabhängig davon, bei allen rationalen Einschätzungen funktioniert die Technik. Und selbst wenn das alles nur ein großer Trick wäre, der der Vorstellungskraft trotzt, wäre das Ergebnis immer noch dasselbe wie heute: Mensch gegen Überwachungsstaat.

Solange es eine Gesellschaft gibt, wird gesundes Geld einen Wert haben

Vernünftiges Geld hatte in jeder Gesellschaft schon immer einen immensen Wert im Vergleich zu weniger guten Alternativen und erlebt am Ende immer ein Comeback. Sogar die Kaurimuscheln der Vergangenheit, die viel besser waren als andere Tauschmittel der damaligen Zeit, drohten in Episoden anhaltender Katastrophen oder tyrannischer Grausamkeit für die Besitzer an Wert zu verlieren – einfach aufgrund der Tatsache, dass das bloße Überleben zur Hauptsorge werden kann. Wenn die Gesellschaft zerrüttet ist, dann ist das die Grundlage für jedes Geldsystem überhaupt erst.

Ähnlich wenig nützt Gold, wenn niemand da ist, der Reis oder andere Notwendigkeiten dafür eintauscht. Dass Bitcoin denselben Realitäten unterworfen ist, bedeutet nicht, dass es als nützliches Werkzeug für Überlebenskünstler vernachlässigt werden sollte – nur, dass es nüchtern betrachtet werden sollte. Solange es eine Gesellschaft gibt, werden solide Geldmodelle gefragt sein, und solange man sich nicht ganz allein in einer Höhle versteckt, meilenweit entfernt von jedem auf der geschwärzten Schale einer explodierten Welt, scheint Bitcoin eine gültige Überlegung zu sein, selbst für diese »verrückten« Prepper (Quelle).

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