In der aktuellen Ausgabe des monatlichen Informationsbriefs »GEAB 145« des »Laboratoire européen d’Anticipation Politique« (LEAP) wird die Frage gestellt, ob die Edelmetallmärkte gerade dabei sind, sich in Eile auf die größte Hausse der Geschichte vorzubereiten?

Weiter heißt es: Jüngste Aktivitäten der London Bullion Market Association, der Chicago Mercantile Exchange und vieler internationaler Edelmetallbanken könnten auf einen perfekten Sturm im Edelmetallbereich hindeuten – einen Sturm, der einen endgültigen Zusammenbruch von Preisfindung durch Derivatkontrakte sehen könnte, sowie echte physische Preise, die über die von der Bank of America vorhergesehenen 3000 Dollar pro Unze schießen.

Gold ist wieder gefragt zu einem Zeitpunkt, an dem die globalen Märkte ins Wanken geraten

Die Spot-Goldpreise außerhalb Amerikas haben seit letztem Herbst historische Höchststände erreicht und der zusammenbrechende Wert vieler Währungen – insbesondere jener, deren Staatshaushalte vom Öl abhängig sind – wird höchstwahrscheinlich dazu führen, dass das gelbe Metall wieder seine historische Rolle als Währungsabsicherung einnehmen wird. Hier in Europa befinden sich die Aktienmärkte ungeachtet der Verlängerung der Nullzinspolitik seit einigen Jahren in einer Flaute. Seit Dezember sind die Spotpreise trotz aller durch die Covid-19-Krise verursachten Marktturbulenzen um 17 Prozent gestiegen. Darüber hinaus scheinen sie resilient gegen alle Bedrohungen zu sein, seien sie biologisch oder aus dem Finanzbereich, und nehmen nach Versuchen der Großbanken, die Hausse zu dämpfen, sogar schnell wieder Fahrt auf. In diesem Artikel werden wir einige der jüngsten Schlüsselereignisse auf den Edelmetallmärkten untersuchen und durch Lesen zwischen den Zeilen die Hinweise untersuchen, die auf den Wert des Haltens eines physischen Engagements in Edelmetallen als Teil einer ausgewogenen Anlagestrategie hinzeigen … mehr (im kostenpflichtigen Informationsbrief).

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