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SELBST. VERANTWORTUNG. ÜBERNEHMEN.

Freiheit: Ruhe in Frieden

[Lese­auf­wand: 7-8 Min.] 04.04.2013

»Beim Geld hört die Freund­schaft auf«: diese Bin­sen­weis­heit gilt nicht nur im per­sön­li­chen Bereich, son­dern vor allem in der Bezie­hung des Staa­tes zu sei­nen als Unter­ta­nen ver­stan­de­nen Bür­gern. Wer sein hart erar­bei­te­tes und erspar­tes Geld vor unbe­rech­tig­ten Zugrif­fen unter der Matratze ver­steckt, wird bes­ten­falls als schrul­lig oder hin­ter­wäld­le­risch belä­chelt. Wer das glei­che (wohl­ge­merkt: legal ver­diente) Geld aber off­shore, das heißt in einem Rechts­raum mit nied­ri­ger Besteue­rung (Steu­er­pa­ra­dies) in Sicher­heit gebracht hat oder brin­gen möchte, muss damit rech­nen als Steu­er­hin­ter­zie­her, als poten­zi­ell Kri­mi­nel­ler oder Ter­ro­rist, als Geld­wä­scher, als ver­kom­me­nes Sub­jekt, ja als Staats­feind und Volks­schäd­ling gebrand­markt zu wer­den. Lesen Sie hier wei­ter.

Digitale Freiheit

[Lese­auf­wand: 3-4 Min.] 14.03.2013

Ange­führt von den USA, »ver­schwö­ren« sich immer mehr west­li­che Demo­kra­tien zu einem uner­bitt­li­chen Kampf gegen das Bar­geld und ihm »gleich­ge­stellte Zah­lungs­mit­tel«, wie etwa Gold. Auch das Grund­recht auf infor­ma­tio­nelle Selbst­be­stim­mung gerät dabei fahr­läs­sig unter die Räder. Die­ser Kampf ist nun in eine neue Phase ein­ge­tre­ten. Die Obama-Administration hat nach Infor­ma­tio­nen der Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters Pläne erar­bei­tet, die allen ame­ri­ka­ni­schen Geheim­diens­ten sowie Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den den unge­hin­der­ten Zugang zu den Geld- und Kon­to­da­ten sämt­li­cher Ame­ri­ka­ner und aus­län­di­schen Bür­ger ebnet, die in den USA über ein Bank­konto ver­fü­gen. Lesen Sie hier wei­ter.

Privatsphäre 3.0

Die Zei­chen an der Wand sind ein­deu­tig, sie kön­nen nicht län­ger geleug­net wer­den: Du lebst heut­zu­tage in einer Welt, in der indi­vi­du­elle Sou­ve­rä­ni­tät, Pri­vat­sphäre und bür­ger­li­che Frei­hei­ten einem Dau­er­an­griff aus­ge­setzt sind, mit der Gefahr, voll­stän­dig aus­ge­höhlt zu wer­den. Angrei­fer sind der Staat und seine Agen­ten einer­seits, Groß­kon­zerne und Insti­tu­tio­nen (Schule, Reli­gion, Fern­se­hen usw.) ande­rer­seits. Doch Dein Recht auf Pri­vat­sphäre ist mehr als nur eine abs­trakte Not­wen­dig­keit, sie ist auch eine grund­sätz­li­che psy­cho­lo­gi­sche Not­wen­dig­keit. Lesen Sie hier wei­ter.

Staatsbürgerschaft inklusive: Traum-Resorts auf »St. Kitts und Nevis«

© Foto: (2013) Nis­bet Plan­ta­tion Beach Club, Nevis, West Indies

Schnee­weiße Strände, kris­tall­kla­res Was­ser, Pal­men und tro­pi­sche Wäl­der: Wer ein­mal auf »St. Kitts und Nevis« war, möchte am liebs­ten für immer blei­ben. Denn neben einer para­die­si­schen Land­schaft und viel »Dolce­far­ni­ente« bie­tet der zu den Klei­nen Antil­len zäh­lende, kari­bi­sche Insel­staat noch mehr – näm­lich die Staats­bür­ger­schaft durch Immo­bi­li­en­er­werb: Wer als Ein­zel­per­son zirka min­des­tens 285.000 US-Dollar (oder rund 340.000 US-Dollar als Paar) inves­tiert, kann unter gewis­sen Vor­aus­set­zun­gen Staats­bür­ger wer­den, einen Pass bekom­men, steu­er­li­che Vor­teile genie­ßen und so lange blei­ben wie es beliebt. Lesen Sie hier wei­ter.

Der »Kleingrundbesitzer« als Schlachtvieh

Mit Ver­weis auf soge­nannte »Erhal­tungs­sat­zun­gen« beschreibt »welt-online« einen wei­te­ren Aspekt der schlei­chen­den Ent­eig­nung deut­scher Immo­bi­li­en­be­sit­zer. Der Para­graf 172 des Bau­ge­setz­bu­ches (»Erhal­tung bau­li­cher Anla­gen und der Eigen­art von Gebie­ten«) ermög­li­che es näm­lich den Kom­mu­nen »ganze Vier­tel, aber auch ein­zelne Grund­stü­cke« in Sanie­rungs­ge­biete umzu­wan­deln. Was mit den Immo­bi­lien geschieht oder gesche­hen solle, bestimm­ten dann nicht mehr die Eigen­tü­mer selbst, son­dern allein die Bau- oder Stadt­ent­wick­lungs­be­hör­den, die dem Eigen­tü­mer vor­schrei­ben könn­ten, was er – selbst­ver­ständ­lich auf eigene Kos­ten – tun müsse. Lesen Sie hier wei­ter.

Behördliche Kontenausspähungen auf Rekordstand

Finanz­äm­ter und Sozi­al­be­hör­den stell­ten im ver­gan­ge­nen Jahr 2012 einen erneu­ten Rekord beim Aus­schnüf­feln der Kont­en­da­ten von Pri­vat­per­so­nen auf: rund 72.600 Kon­ten wur­den über­prüft und damit 15,5 Pro­zent mehr als im Vor­jahr 2011. Doch das ist nur die halbe Wahr­heit. Zusätz­lich nah­men Poli­zei und Staats­an­walt­schaf­ten über die »BaFin« (Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht) noch­mals rund 114.400 Kon­ten­ab­rufe vor. Ins­ge­samt wur­den somit 187.000 Per­so­nen heim­lich aus­ge­späht, rund 750 Bür­ger an jedem Arbeits­tag. Lesen Sie hier wei­ter.

Sparstudie: Fast ein Drittel der Europäer hat nichts auf der hohen Kante

Drei­ßig Pro­zent der Euro­päer haben aktu­ell kei­ner­lei Erspar­nisse. Das geht aus einer reprä­sen­ta­ti­ven Umfrage des Markt­for­schungs­un­ter­neh­mens TNS im Auf­trag der Pri­vat­kun­den­bank ›ING-DiBa‹ her­vor. Dafür wur­den mehr als 14.000 Erwach­sene in 14 euro­päi­schen Län­dern zu ihrem Spar­ver­hal­ten befragt. Über eine finan­zi­elle Durst­stre­cke von drei Mona­ten könn­ten ledig­lich 49 Pro­zent der Euro­päer ihren gegen­wär­ti­gen Lebens­stan­dard aus eige­nen Erspar­nis­sen über­brü­cken. Auch in Deutsch­land wür­den das nur 48 Pro­zent der ein­tau­send Befrag­ten schaf­fen. Der Anteil der Bun­des­bür­ger ohne jeg­li­che Erspar­nisse ent­spricht mit 30 Pro­zent genau dem euro­päi­schen Schnitt. »Auch in Deutsch­land sehen wir beim Spa­ren eine Zwei-Drittel-Gesellschaft«, sagt Cars­ten Brze­ski, Senior Eco­no­mist der ›ING-DiBa‹. Lesen Sie hier wei­ter.

Blitzer und Radarfallen: Messungen häufig angreifbar

Schul­dig, bis zum Beweis des Gegen­teils: Mitt­ler­weile lau­ern die gedun­ge­nen Spit­zel an jeder Stra­ßen­ecke, an der sich das Ver­kehrs­auf­kom­men in Geld umru­beln lässt

Blit­zer und Radar­fal­len mes­sen häu­fig falsch. Das berich­tete das ZDF Mor­gen­ma­ga­zin am 23. Januar 2013. Dem­nach sind rund ein Drit­tel aller Mes­sun­gen angreif­bar. Lesen Sie hier wei­ter.

Goldverkauf: Abwarten …

100-Euro-Goldmuenze-Wenzelskrone. © Foto: MÜNZE Öster­reich Aktiengesellschaft

Pri­vat­an­le­ger, die ange­sichts des der­zei­ti­gen Höhen­flugs beim Gold­preis ein­ge­fah­rene Gewinne rea­li­sie­ren wol­len und ihre Gold­bar­ren oder -mün­zen noch bis zum Jah­res­ende ver­kau­fen möch­ten, soll­ten nach Anga­ben des »VSRW-Verlags für Steu­ern Recht und Wirt­schaft« zunächst genau den Kalen­der betrach­ten und durch­rech­nen. Lie­gen zwi­schen Kauf- und Ver­kaufs­or­der noch keine zwölf Monate, dann greift der Fis­kus auf das Plus zu und der Gewinn unter­liegt der Ein­kom­men­steuer, je nach der indi­vi­du­el­len Pro­gres­sion bis zu 45 Pro­zent. Lesen Sie hier wei­ter.

Stromausfall – was dann?

Eine Stu­die des deut­schen Bun­des­tags hat die Fol­gen eines weit­flä­chi­gen Strom­aus­falls unter­sucht. Das Ergeb­nis der Exper­ten: Der große »Black­out« hätte kata­stro­phale Folgen.

Bereits zwei Mal stand die Strom­ver­sor­gung Deutsch­lands im Win­ter 2011/2012 kurz vor dem Black­out – dem tota­len Aus­fall, berich­tet der Pres­se­dienst »obx-BayernReport«. Beson­ders gefähr­det sei Süd­deutsch­land. Das Risiko eines sol­chen Zusam­men­bruchs wächst ange­sichts der immer labi­le­ren Ver­sor­gungs­struk­tu­ren seit Abschal­tung unter ande­rem des E.ON-Kernkraftwerks Isar 1 in Bay­ern und der wach­sen­den Strom­pro­duk­tion durch wet­ter­la­bile Wind­ro­to­ren und Solar­kraft­werke. Lesen Sie hier wei­ter.